Fusskupplung einstellen
Moderator: Gerry
Fusskupplung einstellen
Moin,
ich komme bei der Einstellung gerade nicht weiter und benötige mal euren Rat.
Verbaut ist eine 3-Finger-Nabe (original), Clutch-Retainer und Big-Fix-Lager. Schon vor dem Umbau auf Fusskupplung/ Handschaltung musste ich auf eine Stahl- und Reibscheibe verzichten - die fehlen also. Das war vor ca. 15.000 km, als ich die Reibscheiben ausgetauscht habe. Hat aber trotzdem alles funktioniert, so wie hier wohl einige mit einem Satz weniger unterwegs sind.
Nun zu meinem Problem. Ich fahre selten über 100km/h, daher habe ich das nie so wirklich wahrgenommen. Aber sie fährt auch tatsächlich nicht schneller. Bei 100km/h liegen ca. 3.000 U/Min an. Wenn ich mehr Gas gebe und auf 3.500 U/Min erhöhe fährt sie aber nicht schneller. Und ich denke das ist seit ich auf Fusskupplung / Handschaltung umgebaut habe.
Hört sich erst mal nach Kupplung Rutschen an. Eingestellt ist sie grundsätzlich nach der Anleitung vom Shovelschuppen.
In der Vergangenheit hatte ich das Rutschen nach Arbeiten an der Kupplung bei 80km/h. 1 oder 2 Klicks die Federn weiter gespannt und fertig.
Hab ich nun auch probiert - ohne Erfolg.
Meine Frage - kann ich noch weiter spannen oder ist die hohe Spannung irgendwann für ein Kupplungsteil nachteilig?
Andersrum gefragt - kann ich nicht auch einfach die Federn so weit vorspannen dass sie nicht mehr trennt - und dann einfach 1 bis 2 Klicks (oder auch mehr) weniger um sie zu lösen um dann den maximalen Kraftschluss zu haben? Oder geht auch in diesem Fall das zu Lasten irgendeines Kupplungsbauteils?
Die Federn hab ich gemessen, haben die vorgegeben Länge.
Danke für eure Hilfe
Gruß Holger
PS: Vor Jahren hab ich sie mit 130 km/h über die Autobahn gejagt - ging also. Und da war noch Luft.
ich komme bei der Einstellung gerade nicht weiter und benötige mal euren Rat.
Verbaut ist eine 3-Finger-Nabe (original), Clutch-Retainer und Big-Fix-Lager. Schon vor dem Umbau auf Fusskupplung/ Handschaltung musste ich auf eine Stahl- und Reibscheibe verzichten - die fehlen also. Das war vor ca. 15.000 km, als ich die Reibscheiben ausgetauscht habe. Hat aber trotzdem alles funktioniert, so wie hier wohl einige mit einem Satz weniger unterwegs sind.
Nun zu meinem Problem. Ich fahre selten über 100km/h, daher habe ich das nie so wirklich wahrgenommen. Aber sie fährt auch tatsächlich nicht schneller. Bei 100km/h liegen ca. 3.000 U/Min an. Wenn ich mehr Gas gebe und auf 3.500 U/Min erhöhe fährt sie aber nicht schneller. Und ich denke das ist seit ich auf Fusskupplung / Handschaltung umgebaut habe.
Hört sich erst mal nach Kupplung Rutschen an. Eingestellt ist sie grundsätzlich nach der Anleitung vom Shovelschuppen.
In der Vergangenheit hatte ich das Rutschen nach Arbeiten an der Kupplung bei 80km/h. 1 oder 2 Klicks die Federn weiter gespannt und fertig.
Hab ich nun auch probiert - ohne Erfolg.
Meine Frage - kann ich noch weiter spannen oder ist die hohe Spannung irgendwann für ein Kupplungsteil nachteilig?
Andersrum gefragt - kann ich nicht auch einfach die Federn so weit vorspannen dass sie nicht mehr trennt - und dann einfach 1 bis 2 Klicks (oder auch mehr) weniger um sie zu lösen um dann den maximalen Kraftschluss zu haben? Oder geht auch in diesem Fall das zu Lasten irgendeines Kupplungsbauteils?
Die Federn hab ich gemessen, haben die vorgegeben Länge.
Danke für eure Hilfe
Gruß Holger
PS: Vor Jahren hab ich sie mit 130 km/h über die Autobahn gejagt - ging also. Und da war noch Luft.
Late Shovel FXS, Baujahr 1977, 1340cc, MTZ 1, Mikuni HSR42, Kick- und Hebelstarter, Jockeyshift & Suicide-Clutch
Honda Shadow 600, Bj 1996
Simson S50B, Bj 1976
Brixton Cromwell
Honda Shadow 600, Bj 1996
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Brixton Cromwell
Re: Fusskupplung einstellen
Mich würde interessieren, wer mit -1Reibscheibe/Metallscheibe fährt und warum?
Die fehlende Fläche führt m.E. zur geringeren Kraftübertragung sprich: "Rutschen";
wenn dann noch die Beläge verölen bzw verschleißen, hast Du ein Problem.
Mit der übertriebenen Federspannung reißt es Dir über kurz oder lang die wenigen Bolzen ´raus.
Wieso hat das damals nicht gepasst?
Gruß
Die fehlende Fläche führt m.E. zur geringeren Kraftübertragung sprich: "Rutschen";
wenn dann noch die Beläge verölen bzw verschleißen, hast Du ein Problem.
Mit der übertriebenen Federspannung reißt es Dir über kurz oder lang die wenigen Bolzen ´raus.
Wieso hat das damals nicht gepasst?
Gruß
Black bikes matter..
Re: Fusskupplung einstellen
Moin,
Warum du ein Scheibenpaar weniger fahren musst, kann ich Dir nicht sagen. Warum die Kupplung rutscht kann ich nur vermuten, entweder zu wenig Anpressdruck und/oder schlechte Beläge.
Was hasst Du für Federn und Komponenten verbaut? Es gibt länger, kürzere, weicher, härter Federn. Unterschiedliche Federteller oben, etc.. Stell doch ein paar Fotos rein.
Mit originalen Federn und Federplatte sollte alles passen. Hast Du eventuell eine andere Platte oben auf den Federn, z.B. ne dickere Aluplatte? Und/oder längere Federn? Dann gehen die Federn natürlich auch früher auf Block, deswegen u.U. weniger Scheiben. Wie gesagt, ohne Foto ....
Die Federn kannst Du ruhig stärker vorspannen, Du musst halt noch genügend Weg zum Auskuppeln haben, bevor die Federn auf Block gehen. Dadurch geht normalerweise nix kaputt.
Grüße,
Michael
Warum du ein Scheibenpaar weniger fahren musst, kann ich Dir nicht sagen. Warum die Kupplung rutscht kann ich nur vermuten, entweder zu wenig Anpressdruck und/oder schlechte Beläge.
Was hasst Du für Federn und Komponenten verbaut? Es gibt länger, kürzere, weicher, härter Federn. Unterschiedliche Federteller oben, etc.. Stell doch ein paar Fotos rein.
Mit originalen Federn und Federplatte sollte alles passen. Hast Du eventuell eine andere Platte oben auf den Federn, z.B. ne dickere Aluplatte? Und/oder längere Federn? Dann gehen die Federn natürlich auch früher auf Block, deswegen u.U. weniger Scheiben. Wie gesagt, ohne Foto ....
Die Federn kannst Du ruhig stärker vorspannen, Du musst halt noch genügend Weg zum Auskuppeln haben, bevor die Federn auf Block gehen. Dadurch geht normalerweise nix kaputt.
Grüße,
Michael
1958er FLH Knickrahmen Bobber
1340er Late Shovel
Kicker only - tief und laut!
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Re: Fusskupplung einstellen
Hallo Roller,Roller hat geschrieben: 19.04.2026, 23:31 Mich würde interessieren, wer mit -1Reibscheibe/Metallscheibe fährt und warum?
Die fehlende Fläche führt m.E. zur geringeren Kraftübertragung sprich: "Rutschen";
wenn dann noch die Beläge verölen bzw verschleißen, hast Du ein Problem.
Mit der übertriebenen Federspannung reißt es Dir über kurz oder lang die wenigen Bolzen ´raus.
Wieso hat das damals nicht gepasst?
Gruß
ich habe damals einen neuen Satz Reibscheiben von BDL genommen. Die waren im Paket mit den vorhandenen Stahlscheiben einfach zu dick, um die Druckplatte mit den Federn noch draufzukriegen. Zu wenig Gewinde übrig um die drei Mutter vernünftig aufschrauben zu können. Und nach Recherche hier im Forum hab ich dann eine Reib- und Stahlscheibe weggelassen und es war gut.
Den Gedanken das dadurch in Summe weniger Auflagefläche beim Kraftschluss zur Verfügung steht hatte jetzt ich natürlich auch. Und in Verbindung mit der Laufleistung 15.000 km hatte auch als ich den Primär übern Winter auf hatte auch den Belag gecheckt. Der war noch überall intakt, sauber und ölfrei.
Late Shovel FXS, Baujahr 1977, 1340cc, MTZ 1, Mikuni HSR42, Kick- und Hebelstarter, Jockeyshift & Suicide-Clutch
Honda Shadow 600, Bj 1996
Simson S50B, Bj 1976
Brixton Cromwell
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Re: Fusskupplung einstellen
Moin Michael,Mike_O hat geschrieben: 20.04.2026, 07:13 Moin,
Warum du ein Scheibenpaar weniger fahren musst, kann ich Dir nicht sagen. Warum die Kupplung rutscht kann ich nur vermuten, entweder zu wenig Anpressdruck und/oder schlechte Beläge.
Was hasst Du für Federn und Komponenten verbaut? Es gibt länger, kürzere, weicher, härter Federn. Unterschiedliche Federteller oben, etc.. Stell doch ein paar Fotos rein.
Mit originalen Federn und Federplatte sollte alles passen. Hast Du eventuell eine andere Platte oben auf den Federn, z.B. ne dickere Aluplatte? Und/oder längere Federn? Dann gehen die Federn natürlich auch früher auf Block, deswegen u.U. weniger Scheiben. Wie gesagt, ohne Foto ....
Die Federn kannst Du ruhig stärker vorspannen, Du musst halt noch genügend Weg zum Auskuppeln haben, bevor die Federn auf Block gehen. Dadurch geht normalerweise nix kaputt.
Grüße,
Michael
warum ein Satz weniger hab ich eben schon in die Antwort an Roller geschrieben.
Anbei ein paar Bilder, vielleicht hilft euch das. Die Federn haben entspannt eine Länge von 43,5 mm.
Die Reibscheiben hab ich verpennt zu messen weil ich gar nicht an dieses Problem gedacht hab. Wie gesagt, ich fahre nicht über 100km/h. Aber aus der Erinnerung haben die bestimmt noch 1,5 mm auf jeder Seite gehabt.
Die Federn so wie sie jetzt sind hatte ich schon um 2 weitere Klicks gespannt - ohne Erfolg. hab es dann erst mal wieder so zurück gestellt in den momentanen Zustand.
Late Shovel FXS, Baujahr 1977, 1340cc, MTZ 1, Mikuni HSR42, Kick- und Hebelstarter, Jockeyshift & Suicide-Clutch
Honda Shadow 600, Bj 1996
Simson S50B, Bj 1976
Brixton Cromwell
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Simson S50B, Bj 1976
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Re: Fusskupplung einstellen
Wenn dem so ist,
prüfe doch mal den Zustand der Nabe, wo die Scheiben aufliegen.
Ich fahre die Barnett Scheiben Dry / Wet ohne Probleme und die Einstellmuttern schließen fast ab +3-4 Klicks.
BDL Fahrer können vieleicht weiterhelfen.
Gruß
prüfe doch mal den Zustand der Nabe, wo die Scheiben aufliegen.
Ich fahre die Barnett Scheiben Dry / Wet ohne Probleme und die Einstellmuttern schließen fast ab +3-4 Klicks.
BDL Fahrer können vieleicht weiterhelfen.
Gruß
Black bikes matter..
Re: Fusskupplung einstellen
Moin,
Mit Bildern sieht man gleich mehr! Super.
Für mich sieht das auf den Fotos aus, als wäre die Druckplatte ein Zubehör/Aftermarket Teil. Evtl sind da die Federsitze nicht tief genug gesenkt, so dass die Federn bei Montage aller Kupplungsscheiben auf Block gehen. Vielleicht ist das der Grund, warum Du ein Scheibenpaar raus lassen musstest.
Normalerweise arbeitet die Kupplung aber auch mit einem Scheibenpaar weniger. Zumindest bei un-getunten Motoren und normaler Fahrweise.
Eventuell gibt es aber noch ein weiteres Problem.
Die unterste Reibscheibe wird evtl. nicht/nicht stark genug an den Boden des Kupplungskorbs gepresst.
Ursache kann sein, dass an der Nabe Tamer/Clutch-Retainer/o.ä. so hoch aufbauen, dass die unterste Reibscheibe da aufliegt, statt mit dem Belag am Boden des Korbes.
Es kann aber auch sein, dass der auf den Bund der Kupplungsnabe aufgenietete Belag 80-410 verschlissen/zu dünn ist. Der verschleisst nämlich auch, wird aber gerne vernachlässigt! Ist der zu dünn, dann wandert der Kupplungskorb nach unten, weg vom untersten Belag, der dann nicht mehr greift und weniger/keine Kraft mehr übertragen kann. Fehlt dann auch noch ein Scheibenpaar, sind es schon drei Reibflächen die nicht mehr zur Kraftübertragung beitragen. Dann könnte das Rutschen auftreten.
Denn Belag 80-410 auf der Nabe kannst Du nur sehen, wenn Du den Kupplungskorb raus nimmst. Sind da bereits die Nieten angeschliffen, ist der Belag zu dünn.
Zum ersten Überprüfen ohne den Kupplungskorb auszubauen, nimmst Du alle Kupplungsscheiben raus. Dann sollten Nabe und Korb leicht gegeneinander drehbar sein.
Jetzt legst Du nur die unterste Reibscheibe ein, drückst diese fest Richtung Nabe, und schaust, ob deren Belag den Boden des Kupplungskorbes erreicht. Sie darf dabei nicht auf der Nabe aufliegen, da sollte noch etwas Luft sein! Wenn Du die Reibscheibe fest gegen die Nabe drückst, sollten sich Nabe und Korb nicht mehr gegeneinander drehen lassen.
Falls der Reibbelag der unterste Reibscheibe nicht richtig am Korb aufliegt, kannst Du unten in den Kupplungskorb eine Stahlscheibe legen. Du hast ja noch eine übrig. Die muss aber an den Gleitstücke/Nuten gehalten werden, sodass sie sich nicht mitdrehen kann. Damit kommt die unterste Reibscheibe wieder etwas höher und hat wieder genug Luft um Kraft zu übertragen.
Mit ner Stahlscheibe unten im Korb, und weiterhin einem fehlenden Reibbelag, sollte die Kupplung eigentlich nicht mehr rutschen.
Hoffe das ist verständlich,
Gruß und good luck,
Michael
Mit Bildern sieht man gleich mehr! Super.
Für mich sieht das auf den Fotos aus, als wäre die Druckplatte ein Zubehör/Aftermarket Teil. Evtl sind da die Federsitze nicht tief genug gesenkt, so dass die Federn bei Montage aller Kupplungsscheiben auf Block gehen. Vielleicht ist das der Grund, warum Du ein Scheibenpaar raus lassen musstest.
Normalerweise arbeitet die Kupplung aber auch mit einem Scheibenpaar weniger. Zumindest bei un-getunten Motoren und normaler Fahrweise.
Eventuell gibt es aber noch ein weiteres Problem.
Die unterste Reibscheibe wird evtl. nicht/nicht stark genug an den Boden des Kupplungskorbs gepresst.
Ursache kann sein, dass an der Nabe Tamer/Clutch-Retainer/o.ä. so hoch aufbauen, dass die unterste Reibscheibe da aufliegt, statt mit dem Belag am Boden des Korbes.
Es kann aber auch sein, dass der auf den Bund der Kupplungsnabe aufgenietete Belag 80-410 verschlissen/zu dünn ist. Der verschleisst nämlich auch, wird aber gerne vernachlässigt! Ist der zu dünn, dann wandert der Kupplungskorb nach unten, weg vom untersten Belag, der dann nicht mehr greift und weniger/keine Kraft mehr übertragen kann. Fehlt dann auch noch ein Scheibenpaar, sind es schon drei Reibflächen die nicht mehr zur Kraftübertragung beitragen. Dann könnte das Rutschen auftreten.
Denn Belag 80-410 auf der Nabe kannst Du nur sehen, wenn Du den Kupplungskorb raus nimmst. Sind da bereits die Nieten angeschliffen, ist der Belag zu dünn.
Zum ersten Überprüfen ohne den Kupplungskorb auszubauen, nimmst Du alle Kupplungsscheiben raus. Dann sollten Nabe und Korb leicht gegeneinander drehbar sein.
Jetzt legst Du nur die unterste Reibscheibe ein, drückst diese fest Richtung Nabe, und schaust, ob deren Belag den Boden des Kupplungskorbes erreicht. Sie darf dabei nicht auf der Nabe aufliegen, da sollte noch etwas Luft sein! Wenn Du die Reibscheibe fest gegen die Nabe drückst, sollten sich Nabe und Korb nicht mehr gegeneinander drehen lassen.
Falls der Reibbelag der unterste Reibscheibe nicht richtig am Korb aufliegt, kannst Du unten in den Kupplungskorb eine Stahlscheibe legen. Du hast ja noch eine übrig. Die muss aber an den Gleitstücke/Nuten gehalten werden, sodass sie sich nicht mitdrehen kann. Damit kommt die unterste Reibscheibe wieder etwas höher und hat wieder genug Luft um Kraft zu übertragen.
Mit ner Stahlscheibe unten im Korb, und weiterhin einem fehlenden Reibbelag, sollte die Kupplung eigentlich nicht mehr rutschen.
Hoffe das ist verständlich,
Gruß und good luck,
Michael
1958er FLH Knickrahmen Bobber
1340er Late Shovel
Kicker only - tief und laut!
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Re: Fusskupplung einstellen
Moin ihr beide,
3 x lesen und ich hab´s verstanden.
Ich schaue mir das an und werde berichten. Hab den Zustand der Nabe tatsächlich nie auf´m Schirm gehabt....
Vielen Dank
3 x lesen und ich hab´s verstanden.
Ich schaue mir das an und werde berichten. Hab den Zustand der Nabe tatsächlich nie auf´m Schirm gehabt....
Vielen Dank
Late Shovel FXS, Baujahr 1977, 1340cc, MTZ 1, Mikuni HSR42, Kick- und Hebelstarter, Jockeyshift & Suicide-Clutch
Honda Shadow 600, Bj 1996
Simson S50B, Bj 1976
Brixton Cromwell
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Re: Fusskupplung einstellen
Hier ein Update. Ihr seht eine gerade erst neu eingebaute Stahlscheiben, ein Exemplar der seit 15.000 km eingebauten Reibscheibe (Belag 1,6mm je Seite vorhanden), einen Blick in den Korb sowie auf den Clutch Retainer und noch mal eine Aufnahme zur Spannung der Feder.
Der Clutch Retainer in Position A steht 1,8 mm über den Rand des Korbes ins Innere hinein. Die darauf aufliegende Reibscheibe mit 1,6mm starkem Belag haftet nicht an der Rückseite des Korbes sondern liegt auf Höhe der Führungslöcher auf dem Clutch Retainer auf. Der Test mit dem Gegendrücken und Drehen hat nicht funktioniert. Die Nabe lies sich drehen, trotz dessen ich mich stark gegen die Reibscheibe gelehnt habe.
Ich werde morgen mal versuchen den Clutch Retainer in einer anderen Position zu verbauen, so dass er nicht übersteht. Sollte die Reibscheibe dann plan auf dem Inneren des Korbes aufliegen hab ich wieder eine Seite mehr die für den Kraftschluss da ist. Die Federn kann ich ebenfalls noch spannen - da ist noch viel Luft. Vielleicht passt auch der übrig geblieben Satz Stahl- / Reibascheiben wieder rein. Mals sehen ...
Der Clutch Retainer in Position A steht 1,8 mm über den Rand des Korbes ins Innere hinein. Die darauf aufliegende Reibscheibe mit 1,6mm starkem Belag haftet nicht an der Rückseite des Korbes sondern liegt auf Höhe der Führungslöcher auf dem Clutch Retainer auf. Der Test mit dem Gegendrücken und Drehen hat nicht funktioniert. Die Nabe lies sich drehen, trotz dessen ich mich stark gegen die Reibscheibe gelehnt habe.
Ich werde morgen mal versuchen den Clutch Retainer in einer anderen Position zu verbauen, so dass er nicht übersteht. Sollte die Reibscheibe dann plan auf dem Inneren des Korbes aufliegen hab ich wieder eine Seite mehr die für den Kraftschluss da ist. Die Federn kann ich ebenfalls noch spannen - da ist noch viel Luft. Vielleicht passt auch der übrig geblieben Satz Stahl- / Reibascheiben wieder rein. Mals sehen ...
Late Shovel FXS, Baujahr 1977, 1340cc, MTZ 1, Mikuni HSR42, Kick- und Hebelstarter, Jockeyshift & Suicide-Clutch
Honda Shadow 600, Bj 1996
Simson S50B, Bj 1976
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Re: Fusskupplung einstellen
Wie gesagt, ne Stahlscheibe als erste Scheibe unten in den Kupplungskorb.
Grüße,
Michael
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1340er Late Shovel
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Re: Fusskupplung einstellen
Letzer Versuch meinerseits,
wie sieht es hinter der Stahlscheibe Bild 4 aus?
Nabe "nackig"
wie sieht es hinter der Stahlscheibe Bild 4 aus?
Nabe "nackig"
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Re: Fusskupplung einstellen
Ok, mit Stahlscheibe als erste Scheibe und dann die Reibscheibe ist das wesentlich besser. Kraftschluss ist nun deutlich zu spüren wenn ich versuche die Nabe zu drehen.Mike_O hat geschrieben: 21.04.2026, 22:35 Wie gesagt, ne Stahlscheibe als erste Scheibe unten in den Kupplungskorb.
Grüße,
Michael
Mal blöd gefragt kann ich denn auch mit einer Stahlscheibe beginnend so das Kupplungspaket aufbauen? Laut den Zeichnungen im Manual ist die erste Scheibe immer eine Reibscheibe.
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Re: Fusskupplung einstellen
Moin Roller,Roller hat geschrieben: 21.04.2026, 23:30 Letzer Versuch meinerseits,
wie sieht es hinter der Stahlscheibe Bild 4 aus?
Nabe "nackig"
Bild 4 - das ist schon der leere Kupplungskorb.
Mit "prüfe doch mal den Zustand der Nabe, wo die Scheiben aufliegen." - meinst du den Clutch Retainer?? Oder wie der Korb auf der Nabe sitzt??
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Re: Fusskupplung einstellen
Alles ohne Gewähr, da meine Shovelzeiten echt lange her sind:
der Kupplungskorb sitzt relativ gesehen doch viel zu tief über der Nabe. Da ist eine Stahlscheibe im Kupplungskorb und trotzdem steht der Plastik Retainer immer noch über die Stahlscheibe über. Das ist überhaupt nicht korrekt. Der Retainer müsste zum größten Teil im Kupplungskorb verschwinden und nur der äußere Bund des Retainers dürfte über den Kupplungskorbgrund greifen. Dann würde - wie es eigentlich vorgesehen ist - die Reibscheibe, die da eigentlich hingehört, gegen den Kupplungskorb drücken. Also da stimmt maßlich etwas gewaltig nicht. Entweder fehlt der Reibbelag auf der Nabe, oder der Kupplungskorb wurde manipuliert oder oder oder.
Ich würde das alles zerlegen und mir die Teile genau anschauen. Hinten an der Nabe muß der aufgenietete Reibbelag vorhanden und i.O. sein. Wenn dann der Korb draufgehalten und gegen den Nabenreibbelag geschoben wird, muß die Stirnseite des Lagerträgers der Nabe (das runde Hauptteil, in dem die Stehbolzen fixiert sind) deutlich hinter dem Kupplungskorbgrund zurückstehen. Und wenn man jetzt den Retainer draufschiebt, dann muß der Retainer so weit in der Kupplungskorbbohrung verschwinden, daß nur noch der äußere Retainerbund an der Kupplungskorbstirnfläche aufliegt. Bitte alles mal prüfen.
Gruß
Alex
der Kupplungskorb sitzt relativ gesehen doch viel zu tief über der Nabe. Da ist eine Stahlscheibe im Kupplungskorb und trotzdem steht der Plastik Retainer immer noch über die Stahlscheibe über. Das ist überhaupt nicht korrekt. Der Retainer müsste zum größten Teil im Kupplungskorb verschwinden und nur der äußere Bund des Retainers dürfte über den Kupplungskorbgrund greifen. Dann würde - wie es eigentlich vorgesehen ist - die Reibscheibe, die da eigentlich hingehört, gegen den Kupplungskorb drücken. Also da stimmt maßlich etwas gewaltig nicht. Entweder fehlt der Reibbelag auf der Nabe, oder der Kupplungskorb wurde manipuliert oder oder oder.
Ich würde das alles zerlegen und mir die Teile genau anschauen. Hinten an der Nabe muß der aufgenietete Reibbelag vorhanden und i.O. sein. Wenn dann der Korb draufgehalten und gegen den Nabenreibbelag geschoben wird, muß die Stirnseite des Lagerträgers der Nabe (das runde Hauptteil, in dem die Stehbolzen fixiert sind) deutlich hinter dem Kupplungskorbgrund zurückstehen. Und wenn man jetzt den Retainer draufschiebt, dann muß der Retainer so weit in der Kupplungskorbbohrung verschwinden, daß nur noch der äußere Retainerbund an der Kupplungskorbstirnfläche aufliegt. Bitte alles mal prüfen.
Gruß
Alex
Re: Fusskupplung einstellen
Ich nochmal:
auf dem Bild ist doch im Kupplungskorb eine Stahlscheibe eingelegt? Oder täuscht das?
auf dem Bild ist doch im Kupplungskorb eine Stahlscheibe eingelegt? Oder täuscht das?