Pfingstmontach nix vor?

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Moderator: Gerry

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KayTee
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Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von KayTee »

Ich hab'n Vorschlach.

HIER
Seite 14, linke Spalte, 19:00 Uhr 8)

Die ersten beiden Platten kannte ich komplett auswendig schon bevor ich in die Schule kam, ein "Kind der ersten Sunde", sozusagen :D
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SuperGauzy
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von SuperGauzy »

cool! 8)

rechte spalte 20 uhr wäre aber auch mal was :)
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maruski
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von maruski »

Jo geil. Wir haben Anfang der 90er mal einem örtlichen Countryradio DJ auf dem Buffalo Chip in South Dakota eine Cassette von Torfrock geschenkt und ihm erzählt das sei sehr populäre Volksmusik aus Germany. Der hat das auch gefressen und wollte es on air in nem Spezial spielen. Ob er das dann nüchtern auch umgesetzt hat bezweifel ich aber ;-)
Bagalutenwienacht ist jedes Jahr Pflicht und meine Kinder singen auch schon mit.
Gruß Maruski
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Gerry
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von Gerry »

Ahh...Karaoke Contest mit DJ Harry M!? - Torfrock kannst Du ja wohl nicht im Ernst gemeint haben, oda? :lol:

Beinharten Gruß,
Gerry
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KayTee
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von KayTee »

Alder,
das tut mir doch auch weh.

Na klar Torfrock. 8)

War ja nur sonne Idee ... :(

Rattatazong ... und wech. 8)

Tito & Tarantula sind dieses Jahr nicht hier, so weit ich weiß. Die hatten auch was. :twisted:

Gruß
KayTee
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-76´erFX-
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von -76´erFX- »

servus , als patriot würd ich mir die spider murphy gang anschauen :lol: :lol: aber os is mir für ein kozert zu weit :wink:

bayerische grüße


bruno
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Lalli
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von Lalli »

Hi KayTee,

jetzt lernste Deine Shovel-Kumpels erstmal richtig kennen.
Na also dann - bis irgendwann bei der Beerdingungsshow in
Torfmoorholm (mit Renate).

Gruss,
Lalli
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KayTee
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von KayTee »

Moin Lalli!

Irgendwie kann ich nicht ganz folgen , sorry :?:

(Zu meiner Entschuldigung: ich versuche, Adorno zu lesen, da will sich mein Hirn gerne selbst erwürgen ...)

Nur weil die Banausen keinen Sinn für ordentlichen Rock haben lass' ich mir doch nicht die Vorfreude vermiesen :wink:

"Bruder, Oma, Sohn und Mutter ..." geil wird das :D

Futtern wir an Himmelfahrt eigentlich wieder Gauzys Würstchen weg? 8)

Gruß!
KayTee
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SuperGauzy
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von SuperGauzy »

KayTee hat geschrieben: Futtern wir an Himmelfahrt eigentlich wieder Gauzys Würstchen weg? 8)
mhh... hab ich mir noch keine gedanken drüber gemacht. fällt himmelfahrt nicht auf den 1. mai? also wenn sich ´nen paar leute anmelden, können wir das gerne machen.
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maruski
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von maruski »

Ha, der Unternehmer versucht die Arbeiter mit Würstchen von den Demonstrationen der Arbeiterklasse für eine bessere Welt zu locken ;-) Würstchen werden am 1. Mai doch nach dem Marsch aus den Gewerkschaftszelten gegessen. Ferien, Inflationsangleichung, Lohnfortzahlung etc. sind natürlich Sachen die der Unternehmer nicht hat, für die wir Arbeiter wenigstens einen Tag im Jahr doch auch mal den Arsch hoch kriegen sollten.
Wenn die Parteien schon nicht mehr funktionieren, was bleibt uns Malochern denn dann noch?
In diesem Sinne "Friede den Hütten, Krieg den Palästen!"
Gruß! Maruski
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SuperGauzy
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von SuperGauzy »

nö, so isses ja nun auch nicht!

bin zwar unternehmer, aber habe ja keine angestellten, also beute ich auch niemanden aus. und die leute die bei mir was kaufen, dürfen alle freiwillig kommen oder wegbleiben!
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von maruski »

Ach so wardas doch auch gar nicht gemeint ;-).
Aber von Tarifverhandlungen und Arbeitskämpfen hast du ja nichts und daher ist der 1. Mai für dich einfach ein freier Tag.
Ich finde ja auch nicht das jeder der Angestellte hat, diese ausbeutet. Da sehe ich durchaus viele Arbeitnehmer, die sich für ihre Arbeit korrekt entlohnt sehen und froh sind nicht den ganzen Stress eines Unternehmers zu haben. Lebensmodelle zielen halt nicht immer auf Gewinnmaximierung und die Mehrzahl der Menschen will ja eigentlich nur in Frieden durchs Leben kommen.
Nur seit ca. 1990 geht es irgendwie immer mehr ans Eingemachte und nach 18 Jahren Talfahrt ist für viele das Fett der guten Zeiten einfach weg.

Also Unternehmer finde ich eigentlich ja gut, solange die fair sind.

Aber es verwundert mich natürlich auch dieses Jahr wieder, wenn bei der Gesamtsituation von 1/5 der Arbeitnehmer in prekären finanziellen Verhältnissen nach Lohnschrumpfung, heimlicher Lohnsteuerprogression, allgemeinen und speziellen Preissteigerungen, heißlaufender Steuerschraube und allenhalben steigenden gesetzlichen Anforderungen (z.B. Umweltzohnen, Versicherungen, etc. pp.) nicht die Millionen Armen demonstrieren, sondern nur wieder die eher wohlhabenden GEWler und Parteifreaks marschieren.
Wo sind die Hartz IV- und Globalisierungsopfer?
Sitzen zu Hause und merken nicht mal den Unterschied von 30. April und 1.Mai, weil es in deren Leben eben mittlerweile kaum noch Unterschiede zwischen den Tagen gibt.

Aber was schwaffel ich schon wieder? Aber an so Tagen erinnere ich mich das es mir 1990 noch (als 22 Jährigem zwischen Zivildienst und Studium) möglich war, mit harter Arbeit und etwas Unternehmungslust, mir meinen großen Traum des Shovelkaufs zu erfüllen. Für meinen Sohn wird es da wohl schon deutlich enger in Zukunft (Papas Geld ist genau das, was ihm meiner Ansicht nach alles kaputt machen würde).
Und das kotzt mich echt an!
Gruß! Maruski
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Christian
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von Christian »

Hallo Gauzy!

Mir hat im Ernst mal ein vernagelter Gewerkschaftler gesagt, dass ein Unternehmer immer ein Kapitalist ist und wenn er keinen hat, den er ausbeuten kann. Dann bliebe immer noch er selber als Opfer der Selbstausbeutung.

Meine Frage, ob ein Kapitalist als selbstausgebeuteter dann zu den Ausgebeuteten oder als Selbstausbeuter dann zu den Ausbeutern gehöre, welches ja vom Standpunkt des Klassenkampfs völlig unterschiedliche Konsequenzen hätte konnte er mir dann allerdings nicht beantworten. Offenbar gab es für ihn nur schwarz (Ausbeuter) und weiß (Ausgebeuteter).

Als ich ihn darüber aufklärte, dass ich als Selbstständiger diesen inneren Widerspruch nur schwer ertragen könnte nannte er mich einen "Agent provocateur", womit für ihn der richtige (!) Klassenstandpunkt wieder eingenommen war.
Was für ein Glück, der arme Tropf wäre wohl seines Lebens nicht mehr glücklich geworden, wenn er sich diesem Widerspruch mit vollem Bewußtsein hingegeben hätte. Und hätte womöglich noch Gewissenbisse ob seiner schlaflosen Nächte bekommen.

Gruß Christian, der immer mit großer Freude an Ständen der MLP oder anderer linker Fraktionen provokativ (!) diskutiert
Lieber nen Shovel-Vibrator als nen TC-Staubsauger

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Christian
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Re: Pfingstmontach nix vor?

Beitrag von Christian »

Hallo Maruski!
Aber von Tarifverhandlungen und Arbeitskämpfen hast du ja nichts und daher ist der 1. Mai für dich einfach ein freier Tag.
Ich gebe das als Selbstständiger ganz ehrlich zu. Vom Klassenstandpunkt her ist der 1. Mai für mich DER Tag, an dem ich arbeite, geräuschvoll und offensichtlich.

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Ich finde ja auch nicht das jeder der Angestellte hat, diese ausbeutet. Da sehe ich durchaus viele Arbeitnehmer, die sich für ihre Arbeit korrekt entlohnt sehen und froh sind nicht den ganzen Stress eines Unternehmers zu haben. Lebensmodelle zielen halt nicht immer auf Gewinnmaximierung und die Mehrzahl der Menschen will ja eigentlich nur in Frieden durchs Leben kommen.
Wie so oft, gibt es beides im Leben, Ausbeutung von oben und Ausbeutung von unten: Zur Zeit verdiene ich mein Salär zum Teil damit, eine teilzeitangestellte Kollegin zu vertreten, die regelmäßig die gleiche Zeit, die sie Urlaub hat um Krankheit verlängert. Sie hat auch die angenehme Eigenschaft, Einsatzpläne, die ihr nicht passen durch Krankheitstage passend zu machen. Das ist bereits so zuverlässig einzuschätzen, dass wir für mich einen Einsatzplan danach aufstellen!
Bei meinem Vater in der Firma war ein Mitarbeiter, der regelmäßig die Montagskrankheit hatte, bis er einen nachdrücklichen Besuch von mir und meinem Bruder bekam. Danach war er - ein Wunder! - gesund. Er hatte später die angenehme Eigenschaft, aus dem Fertigteilelager Material verschwinden zu lassen, was er dann auf dem Trödelmarkt vertickte. Der zweite Besuch beendete dann das Arbeitsverhältnis auf eigenem Wunsch - noch ein Wunder!
Mein Vater hätte das nie so versucht zu erreichen, dazu war er einfach zu nett. Er ist gegen die Saufereien bei der Arbeit auch nicht eingeschritten. Seltsamerweise wollte der Werkstattmeister ihn dann mit 56 verklagen, wegen Säuferleber. Glücklicherweise (ja!) ist er ein paar Wochen später an selbiger verstorben.

Andererseits kenne ich einen Vermieter, der gerade eine Bekannte meiner Frau geschäftlich ruiniert hat. jetzt hat sie einen Haufen Schulden und er kriegt sein Geld auch nicht. Wie blöd von ihm. Aber er gilt allgemein als Mieterausbeuter.
Also Unternehmer finde ich eigentlich ja gut, solange die fair sind.
Am schlimmsten sind für mich die Unternehmer, die in Ihren Firmenblättern von ethischer Verantwortung sprechen und ihr Geld nach Liechtenstein bringen, Zumwinkel lässt grüßen. Hier wird eine Entsolidarisierung offenbar, die an die Grundsubtanz unseres Gemeinwesens geht. Ob das nun betriebswirtschaftlich gesprochen die "Externalisierung von Verlusten und die Internalisierung der Gewinne" meint, wie ein Ackermann, wenn er in der Bankenkrise nach dem Staat ruft, der die Verluste auffangen soll oder die Schwarzarbeit des sogenannten kleinen Mannes, der sich anschließend beklagt, dass die Sozialversicherungsbeiträge steigen und noch mehr Schwarzarbeit macht.
Aber es verwundert mich natürlich auch dieses Jahr wieder, wenn bei der Gesamtsituation von 1/5 der Arbeitnehmer in prekären finanziellen Verhältnissen nach Lohnschrumpfung, heimlicher Lohnsteuerprogression, allgemeinen und speziellen Preissteigerungen, heißlaufender Steuerschraube und allenhalben steigenden gesetzlichen Anforderungen (z.B. Umweltzohnen, Versicherungen, etc. pp.) nicht die Millionen Armen demonstrieren, sondern nur wieder die eher wohlhabenden GEWler und Parteifreaks marschieren.
Ja, das ist eigenartig.
Es demonstrieren eher die, welche Verlustängste haben, als die, die schon alles verloren haben. Ich habe hier ein Foto aus dem berliner Tagesspiegel von einer Demo liegen gehabt, auf denen schmerbäuchige Männer unter einem Plakat stehen, dass da lautet "Wir haben Hunger!" Verlustängste ja, aber Verluste?

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Wo sind die Hartz IV- und Globalisierungsopfer? 
Sitzen zu Hause und merken nicht mal den Unterschied von 30. April und 1.Mai, weil es in deren Leben eben mittlerweile kaum noch Unterschiede zwischen den Tagen gibt.
Ja! Manch eine(r) ist sozial so degeneriert, dass ihm alles gleich ist.
Als in der Jugendarbeit tätiger ist es für mich immer wieder unfassbar, dass Jugendliche sich an solchen Vorbildern orientieren und dafür lügen und betrügen, dass einem die Spucke wegbleibt. Gestern gerade wieder in einer BvB erlebt. Das geht an die Nerven.

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Aber was schwaffel ich schon wieder? Aber an so Tagen erinnere ich mich das es mir 1990 noch (als 22 Jährigem zwischen Zivildienst und Studium)  möglich war, mit harter Arbeit und etwas Unternehmungslust, mir meinen großen Traum des Shovelkaufs zu erfüllen. Für meinen Sohn wird es da wohl schon deutlich enger in Zukunft (Papas Geld ist genau das, was ihm meiner Ansicht nach alles kaputt machen würde).
Und das kotzt mich echt an!
Ist das zwingend so?
Ich versuche meinen Sohn zu einem sozial verantwortlichen Menschen zu erziehen. Dazu gehört auch die Solidarität der Alten mit den Jungen, der Starken mit den Schwachen. Mir ist klar, dass ich heute schon Vorsorge für sein Morgen Sorge tragen muss. Und dass er es eines Tages für seine Kinder auch so tun muss. Und mir ist klar, dass es - egal wie dreckig es mir geht - immer welche gibt, denen es dreckiger geht als mir. Also kann ich eigentlich immer etwas abgeben.

Gruß, Christian
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