hallo leute
hat schon mal einer brennraum reiniger benutz lohnt sich das ? oder kann man sich das schenken ?
gruß twocutter
Brennraum -Reiniger
Moderator: Gerry
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twocutter 71
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eisenarsch
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Re: Brennraum -Reiniger
Blitzeblank ist nicht gleich gut, schon gar nicht im Brennraum. Davon abgesehen ob diese Wundermittelchen irgendeine Wirkung entfalten (erinnert mich immer an "Klanglack"), ist beispielsweise die Rückstandsschicht auf dem Kolben von großer Bedeutung. Sie verindert nämlich übermaßige Temperatureinwirkung auf den Kolbenboden und reguliert damit die Kolbentemperatur. Nimmt der Kolben zu viel Wärme auf, dehnt er sich entsprechen größer aus. Wenn dann das Laufspiel keinen Platz mehr lässt wirds ernst. Wenn zu viele Ablagerungen im Brennraum vorhanden sind und alles stark verkokt ist, würde ich eher dazu raten die Ursachen davon abzustellen als solche Mittelchen zu verwenden.
Grüße, Rich
Grüße, Rich
Re: Brennraum -Reiniger
moin, eisenarsch
Nach Deiner Meinung müßte dann ja schon von vornherein der Motorenkonstrukteur die zukünftig vorhandene Ölkohleschichtdicke thermisch mit berücksichtigt haben. Zu dünn = thermisch überhitzt?? Wie soll er das machen?
gruß
dann müßten alle ganz neuen oder neueren Motoren, die kaum oder wenig Verbrennungsrückstände haben ja an thermischen Problemen leiden. Sehe ich also nicht so, sondern es wird nur ein "Klingelproblem" geben das, eben wie schon sagst mit dem Austausch der verschlissenen Teile (Ringe+Kolben, Führungen+Ventile) behoben werden sollte.ist beispielsweise die Rückstandsschicht auf dem Kolben von großer Bedeutung. Sie verindert nämlich übermaßige Temperatureinwirkung auf den Kolbenboden und reguliert damit die Kolbentemperatur.
Nach Deiner Meinung müßte dann ja schon von vornherein der Motorenkonstrukteur die zukünftig vorhandene Ölkohleschichtdicke thermisch mit berücksichtigt haben. Zu dünn = thermisch überhitzt?? Wie soll er das machen?
gruß
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eisenarsch
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Re: Brennraum -Reiniger
Moin trybear,
Grüße, Richard
auch bei moderneren Motoren bildet sich eine Rückstandschicht. Diese ist bei der Motorkonstruktion immer mit berücksichtigt. Die Rückstandschicht bildet sich in einer physikalisch abhängigen Stärke vom verwendeten Kraftstoff die man mathematisch einberechnen kann (von-bis) und sollte natürlich so gering wie möglich sein. Hierfür gibt es Test- und Festwerte die man je nach Motortyp verwendet. Alle Rückstände die von übermäßigem Verschleiß/Ölverbrennung entstehen sind chemisch abweichend und "blättern" daher ab, was dann zum Nachglühen der Rückstände führt. Kraftstoffabhängige Ablagerungen sind im weitesten Sinne eine Art Keramikrückstände (anorganisch/organisch) und bilden eine feste und geschlossene Oberfläche. Selbst die Art des Kraftstoffs ist bei der Motorkonstruktion entscheidend, was man gut bei Benzin-Motoren mit Umbau auf Gas sehen kann. Hier führt das gerne auch mal zur Überhitzung der Ventile, da die kühlende Eigenschaft des verdampfenden Kraftstoffs fehlt usw.trybear hat geschrieben: dann müßten alle ganz neuen oder neueren Motoren, die kaum oder wenig Verbrennungsrückstände haben ja an thermischen Problemen leiden. Sehe ich also nicht so, sondern es wird nur ein "Klingelproblem" geben das, eben wie schon sagst mit dem Austausch der verschlissenen Teile (Ringe+Kolben, Führungen+Ventile) behoben werden sollte.
Nach Deiner Meinung müßte dann ja schon von vornherein der Motorenkonstrukteur die zukünftig vorhandene Ölkohleschichtdicke thermisch mit berücksichtigt haben. Zu dünn = thermisch überhitzt?? Wie soll er das machen?
Grüße, Richard
Re: Brennraum -Reiniger
tach,
Ich frage mich nur, wie der Motorenkonstrukteur dies berücksichten wollte, wenn dem so wäre, das er es in seine thermischen Berechnungen mit einbeziehen würde. Je nach Ölsorte (mehr oder weniger Schlackebildung) und nach Fahrweise (Kurz-, Mittel-, Langstrecke) fallen oder fallen eben nicht erheblich unterschiedlcihe Ablagerungsmengen an. Beim gleichen Motor mit sehr gutem Öl und immer Langstrecke fast kaum und bei "Muttis-3km-um-die-Ecke-Einkaufskutsche-nie-richtig-warm-werdend" eben erheblich mehr.
Und was macht der Konstrukteur? Nimmt den Mittelwert?? Glaub ich nicht. Aber ich bin ja auch aus einer anderen mechanischen Ecke - inzwischen.
Nichts desto trotz: Brennraumreiniger würde ich nicht verwenden. Wenn da ein Problem besteht: aufmachen und kratzen oder eben Teile ersetzen. Ansonsten muß man über kurz oder lang ziemlich aus dem Beutel tun.
wenn Du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast, hab ich von "kaum oder wenig Verbrennungsrückständen" geschrieben, nicht von nix.auch bei moderneren Motoren bildet sich eine Rückstandschicht. Diese ist bei der Motorkonstruktion immer mit berücksichtigt. Die Rückstandschicht bildet sich in einer physikalisch abhängigen Stärke vom verwendeten Kraftstoff die man mathematisch einberechnen kann (von-bis) und sollte natürlich so gering wie möglich sein. Hierfür gibt es Test- und Festwerte die man je nach Motortyp verwendet. Alle Rückstände die von übermäßigem Verschleiß/Ölverbrennung entstehen sind chemisch abweichend und "blättern" daher ab, was dann zum Nachglühen der Rückstände führt. Kraftstoffabhängige Ablagerungen sind im weitesten Sinne eine Art Keramikrückstände (anorganisch/organisch) und bilden eine feste und geschlossene Oberfläche. Selbst die Art des Kraftstoffs ist bei der Motorkonstruktion entscheidend, was man gut bei Benzin-Motoren mit Umbau auf Gas sehen kann. Hier führt das gerne auch mal zur Überhitzung der Ventile, da die kühlende Eigenschaft des verdampfenden Kraftstoffs fehlt usw.
Ich frage mich nur, wie der Motorenkonstrukteur dies berücksichten wollte, wenn dem so wäre, das er es in seine thermischen Berechnungen mit einbeziehen würde. Je nach Ölsorte (mehr oder weniger Schlackebildung) und nach Fahrweise (Kurz-, Mittel-, Langstrecke) fallen oder fallen eben nicht erheblich unterschiedlcihe Ablagerungsmengen an. Beim gleichen Motor mit sehr gutem Öl und immer Langstrecke fast kaum und bei "Muttis-3km-um-die-Ecke-Einkaufskutsche-nie-richtig-warm-werdend" eben erheblich mehr.
Und was macht der Konstrukteur? Nimmt den Mittelwert?? Glaub ich nicht. Aber ich bin ja auch aus einer anderen mechanischen Ecke - inzwischen.
Nichts desto trotz: Brennraumreiniger würde ich nicht verwenden. Wenn da ein Problem besteht: aufmachen und kratzen oder eben Teile ersetzen. Ansonsten muß man über kurz oder lang ziemlich aus dem Beutel tun.
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eisenarsch
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Re: Brennraum -Reiniger
Wie und wie genau die Berechnung dafür ist kann ich nicht sagen. Das kann nur ein Motorkonstrukteur beantworten (ich bin keiner). Ich wollte im eigentlichen Sinne nur darauf hinweisen dass es grundsätzlich konstruktiv berücksichtigt wird und die entsprechend möglichen Folgen aufzeigen, die ein blitzeblanker Verbrennungsraum verursachen kann.