Conti K112 und TÜV Abzocke

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HD-Ali
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Conti K112 und TÜV Abzocke

Beitrag von HD-Ali »

Hallo Alteisenfahrer,
möchte kurz von meinem neuen Conti K112 berichten, weil recht begeistert. Habe mir die MT90-Version für meine 79er Electra Glide vorn und hinten zugelegt. Muss sagen, der Reifen sieht um einiges dicker aus als der orig. Dunlop D402 und erinnert ohne den Knick wie z.B. bei Dunlop von Reifenflanke zu Lauffläche eher an einen satten Ballonreifen. Dieser 130er wirkt nicht mal gegenüber einem 150er unterernährt.
Fahren tut er sich gut. Der weiche Gummi hat schön Grip in den Kurven. Hab jetzt ca. 1200 km runter und glaub nicht, dass er nach 3000 runter sein wird wie schon manchmal beschrieben.
Wegen der geringeren Tragfähigkeit hab ich die Auflage vorn 2,5 und hinten 2,9 Bar. 2,7 reichen hinten bis jetzt aber auch.
Nur die Dimensionen machten mir ein bisserl Stress. Dieser Reifen ist das Äußerste, was in meine originalen Fender vorn und hinten passt. Musste vorne Schrauben drehen oder unnötige Gewinde abflexen, aber irgendwann gings schon mit wenigen Millimetern Luft.
Jetzt das unerfreuliche. Hab mich gewundert, warum mir keiner die Markenbindung wie vor Jahren bei der Sporty austragen wollte. Jetzt weiß ich warum. Verwehrt man diesen Freibrief, so muss der Biker bei jedem Reifenumstieg zum TÜV eiern und sich für 60 Euro die neuen Schlappen dort bestätigen lassen. Danach noch zur Zulassung. Wie herrlich alle damit verdienen. Hatte eine "Bescheinigung zur Vorlage einer Einzelbegutachtung" von Conti. Der Graukittel hat einmal das Bike umkreist und sein Verein war 60 Steine reicher.
Werde wohl meiner Sporty nächstes Jahr die K112 auch gönnen.
Servus
Alex
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