Linkes Kurbelwellenlager.

Moderator: Gerry

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robo
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von robo »

Bandit hat geschrieben:Bild KW-Lager.jpg (110 KB)
Hi Bandit,

mal ganz doof gefragt, warum sind da soviel Bohrungen für die Statorbefestigung? Eigentlich sind da doch nur 4 drin. Die gehen zwar komplett durch das Gehäuse durch, da sind aber im Normalfall auch die Schrauben drin. Aber die anderen Bohrungen da? Gehen die auch komplett durchs Gehäuse?

gruss robo
Arthur
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von Arthur »

Hallo Bandit,

der Simmering ist ok. Dein Gehäuse ist aus Alu, deshalb ist die Aufnahme für Simmering/Welle aus Stahl. Und die sollte ins Gehäuse eingepresst sein, das ist sie nicht. Die „Presspassung“ hat einer mit dem Körner gemacht.

Gruß Arthur
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trybear
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von trybear »

Moin Arthur,
Und die sollte ins Gehäuse eingepresst sein, das ist sie nicht
Bist Du da sicher? Ich war bisher der Meinung, dass der Stahllagersitz beim Herstellen der Kurbelgehäusehälfte mit eingegossen wird?

LG
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kickstartworks
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von kickstartworks »

was ich auf dem bild sehe kann ich nicht einordnen und aus der perspektive auch nicht. alles ist ölig und zum teil mit farbe voll. die lockkreise ? zur befestigung des stators sieht unterschiedlich aus und zum teil mit irgendwas zugeschmiert. ich kann auch keine nase erkennen, sorry. was die kollegen da rein interpretieren kann ich nicht nach vollziehen.
ich denke es ist das beste du gehst mit deinem problem mal zu einem fachbetrieb, nachdem alles sauber gemacht wurde und du die stelle markiert hast, an der das öl austritt.
Bandit
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von Bandit »

Arthur hat geschrieben:Hallo Bandit,

der Simmering ist ok. Dein Gehäuse ist aus Alu, deshalb ist die Aufnahme für Simmering/Welle aus Stahl. Und die sollte ins Gehäuse eingepresst sein, das ist sie nicht. Die „Presspassung“ hat einer mit dem Körner gemacht.

Gruß Arthur
Ach so...jetzt.
Nö, das ist schon noch der Original eingegoßene Stahlkern. Da gab es mal welche zum nachrüsten und einschrumpfen zu kaufen, das wäre eigentlich meine frage gewesen wo ich sowas auftreibe.
Aber ich hab jetzt eine teile nummer von dem Rev Tech einsatz und schau mal das ich den irgendwo her bekomme.
Der wird nämlich eingeschrumpft und von innen verschraubt.
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PANHEAD
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von PANHEAD »

Hi,
ich habe mir dein Bild noch mal in aller Ruhe angeschaut. Ich sehe keine Körnerschläge!
Wenn Öl zwischen Gehäuse und Lagersitz rauskommt, sieht es nicht so aus wie bei dir. So viel Öl wie dort ist, kommt es woanders raus .
Überprüfe doch mal diese vielen Gewindebohrungen für den Stator. Ist vielleicht eine oder mehrere dabei, die bis in den Motor gehen?
Gruss
Christian
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von Christian »

Hallo Leute,

ich glaube nicht, dass der Lagerkern undicht ist. Wenn er das nämlich wäre, was meint Ihr, was die Kurbelwelle im Betrieb mit dem Lager und dem Kern bei den Kräften eines Langhubers macht?
Genau!
Rauf und runterprügeln. Da wo es undicht ist, findet kein Abstützung des Lagers statt und das weitet sich im Laufe der Zeit immer mehr.

Im Ergebnis ist dann die Kurbelwelle bei jeder Rotation am kippeln, die Zylinderlaufbahnen ausgeschliffen, die Kolben haben Laufspuren, der Pinionshaft ist ausgeleiert und die Nockenwelle hat im Zuckerhut das Stützlager geweitet, der Ölverbrauch durch den Auspuff steigt auf 2 Liter für 1.000 Kilometer.

Komplettschaden.

Zwei Mal auf dem Tisch gehabt, einmal Shovel, einmal Sporty immer das gleiche Bild. In kaltem Zustand war der Ring fest, in warmen Zustand hat er gewackelt. Festgestellt haben wir das, indem das linke KW-Gehäuse im Ofen auf 200 Grad erwärmt wurde, dann am Ring eingespannt wurde und am Gehäuse ein wenig daran gewackelt wurde - locker.
Nach dem Erkalten wieder fest.

Beim Kramer wurde dann das Gehäuse aufgespindelt, ein Übermaßring eingepresst, hält bis heute.

Das Öl kommt für mich woanders her! Für mich sind das die kleinen Bohrungen im Ring, von denen 4 zu viel sind. Die gehen typischerweise durch den Lagerring in das Gehäuseinnere und wenn da keine Schrauben drin sind (der Stator hat nur 4 Befestigungsschrauben, bleiben also 4 frei) dann läuft es da eben raus.

Gruß, Christian
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Christian
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von Christian »

trybear hat geschrieben:Moin Arthur,
Und die sollte ins Gehäuse eingepresst sein, das ist sie nicht
Bist Du da sicher? Ich war bisher der Meinung, dass der Stahllagersitz beim Herstellen der Kurbelgehäusehälfte mit eingegossen wird?

LG
Richtig!
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trybear
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von trybear »

Christian hat geschrieben:
trybear hat geschrieben:Moin Arthur,
Und die sollte ins Gehäuse eingepresst sein, das ist sie nicht
Bist Du da sicher? Ich war bisher der Meinung, dass der Stahllagersitz beim Herstellen der Kurbelgehäusehälfte mit eingegossen wird?

LG
Richtig!
watt nu? gießen oder pressen?? :shock:
Christian
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von Christian »

Hi Trybear,

Richtig = gegossen!

Gruß, Christian
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Bandit
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von Bandit »

Christian hat geschrieben:Das Öl kommt für mich woanders her! Für mich sind das die kleinen Bohrungen im Ring, von denen 4 zu viel sind. Die gehen typischerweise durch den Lagerring in das Gehäuseinnere und wenn da keine Schrauben drin sind (der Stator hat nur 4 Befestigungsschrauben, bleiben also 4 frei) dann läuft es da eben raus.

Gruß, Christian
Hatte ich auch im verdacht, vor allem die unten rechts, aber die bleiben nach dem säubern trocken. Ich mach morgen mal ein besseres Foto.

Und die 8 löcher da, die gab es so, zwar selten aber hab ich schon mal gesehen. Der Stator hat auch 6 Bohrungen und die stimmen mit denen überein, hab in 2 Stellungen immer 6 löcher zum Anschrauben.

Und nochmal ja, eben diesen kern zum einsetzten hätte ich mit diesem thread gesucht.
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Bandit
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von Bandit »

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patmen
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von patmen »

schau mal bei H-D Hutten in Holland . Der hat den Ring einzeln oder kann es dir gleich komplett machen. Alter Sitz wird ausgespindelt, neuer eingepresst und dann beide Gehäusehälften zusammengeschraubt und der Sitz fluchtend zur Steuerzeite gespindelt.
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trybear
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von trybear »

Moin,

ich hab nie verstanden, was sich die Compagnie dabei gedacht hat, ne Stahlbuchse in ein Alugehäuse zu stecken. das ist auf Dauer schon bei ganz andren Bauteilen schief gegangen.
BMW bis 81 z.B. Zylinderlaufbuchse. Da mogelt sich das Öl dann bis zur Kopfdichtung hoch. Mit den Nicasilzylindern war das erledigt.

Meine Buchse im Block war nicht nur undicht sondern lose. Da ich unbedingt den Block erhalten wollte, (Nummergleichheit) haben wir die Buchse ausgefräst, die Hälfte bearbeitet und eine passende neue Alubuchse eingeschrumpft. Die wurde von mir innen und außen zusätzlich verschweißt und dann die Nähte übergedreht. Danach der Lagersitz neu aufgespindelt.

Fertig, hält. Ich weiß aber nicht was das im normalen Reparaturbetrieb gekostet hätte.. warsch. bekommt man dafür 2 S&S Blocks... :oops:

Gabs diese blöde Buchse eigentlich bei den Evos noch? Ich meine die Blocks sind dort schon "nur noch " aus Alu?

gruß
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holzlenker
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Re: Linkes Kurbelwellenlager.

Beitrag von holzlenker »

trybear hat geschrieben:Moin,...

Fertig, hält. Ich weiß aber nicht was das im normalen Reparaturbetrieb gekostet hätte.. warsch. bekommt man dafür 2 S&S Blocks... :oops:

Gabs diese blöde Buchse eigentlich bei den Evos noch? Ich meine die Blocks sind dort schon "nur noch " aus Alu?

gruß
Servus drei Bier,

in normalen Betrieben wird rangeklotzt...sonst Gips Mekka vom Meista! :lol: :lol: :lol:

Ciao Lutz
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
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