Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Moderator: Gerry

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Hoschi
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Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

Hallo nochmal,

müssten an einer 71er Gabelbrücke die Gummidämpfungsbuchsen für den Lenker nicht komplett in die obere Gabelbrücke eingepresst sein?

Bei meiner schauen die Buchsen unten ca. 2cm raus.

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Die Buchsen lassen sich auch nicht weiter einpressen, weil die Bohrungen in der Gabelbrücke einen einen leichten Absatz haben. Sie sind auf den oberen 2cm ca. 0,5mm enger im Durchmesser. Dieser Absatz wirkt für die Dämpfungsbuchsen wie ein Anschlag. Da der Absatz jedoch so klein ist, sieht das für mich nicht aus wie gewollt, sondern eher wie von beiden Seiten gebohrt und nicht sauber gearbeitet.

Auch hier wieder die Bitte um Fotos oder auch nur Rückmeldungen, ob bei eurer Kiste die Buchsen weiter in der Gabelbrücke stecken.

Besitzer von Shovels ab ´73 nicht verwirren lassen, das ist die Ausführung bis ´72. Danach gab es keine Einpressbuchsen mehr, nur noch zweigeteilte Gummilager.

Danke und Grüße
Hoschi
Arthur
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Arthur »

Hallo Hoschi,

oben gehören gummierte Unterlegscheiben hin. W&W 21-532. Für mich sieht das original aus.

Gruß Arthur
Hoschi
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

Hallo Arthur,

diese Scheiben sind hiet verbaut, zwischen den Dämpfungsbuchsen und der Lenkerklemme

Gruß Hoschi
Hoschi
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

Hallo Arthur,

diese Scheiben sind hiet verbaut, zwischen den Dämpfungsbuchsen und der Lenkerklemme

Gruß Hoschi
Arthur
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Arthur »

Sieht die Scheibe so aus:

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Gruß Arthur
Hoschi
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

Ja, genau solche Scheiben sind hier verbaut. Und ich finde es seltsam, dass die Oberkanteder Scheiben noch so tief in der Gabelbrücke liegt.

Auserdem ist die Stahlhülse der Dämpfungsbuchsen exakt so lang, wie die Bohrung in der Gabelbrücke tief ist. Das deutet darauf hin, dass die Buchsen eigentlich ganz eingepresst gehören.

Gruß Hoschi
Hoschi
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

Hello again,

so richtig weiter bin ich ja nun nicht mit meiner Frage. Bei Arthurs Einschätzung hab ich noch einen Rest Unsicherheit verspürt ;-)

Vielleicht lässt es sich ja anhand des Abstands zwischen Lenker und Oberkante Ochsenkopf festmachen. Bei mir geht da kein Finger mehr durch. Ich glaube bei anderen E-Glides deutlich höher sitzende Lenkerklemmen gesehen zu haben.

Ihr mit den Kisten zwischen 61 und 72, könnt ihr bitte mal fotos machen von Lenker und Ochsenkopf?

Besten Dank

Gruß Hoschi
Arthur
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Arthur »

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Gruß Arthur
Hoschi
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

'N Abend Arthur,

auf dich ist echt Verlass.

Ich stelle fest, dass meine Lenkerklemme gekürzt ist, sprich die beiden gewinde zur Befestigung an der Gabelbrücke sind kürzer. Aber die Gummibuchsen stehen bei deiner ebenso unten aus der Brücke raus. Dann gehört es wohl so, auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, warum man die Buchsen so lang gemacht hat.

Egal, zumindest die Wirkung ist enorm. Mit den starren lenker hatte ich angst, überhaupt die hand wegzunehmen, ohne dass es den spiegel abvibriert

Gruß Hoschi
Arthur
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Arthur »

Hallo Hoschi,

ich habe umgerüstet auf solche Buchsen: W&W 20-300.

Gruß Arthur
Hoschi
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

Hi Arthur,
hast du dazu in die Brücke Srahlbuchsen eingepresst?

Weil die late style Gummis WW 20-300 sind doch im Durchmesser des großen Bundes gerade mal so groß, wie die Bohrung in den Brücken bis '72, oder irre ich mich?

Gruß Hoschi
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ron
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von ron »

Normalerweise sind die "Bushing"-Endkappen oben plan mit der Brücke.
Die Silentblöcke 56158-49 waren scheinbar bis 72 gleich. Bei den Endkappen gabs lt. Katalog 2 verschiedene - 45732-60 (60- 71) sowie 56159-49 (49-72).
Sehr verwirrend. Denke bei Dir wurde gemixt.

P.S.: wenn Du nicht unbedingt auf 100% orischinol bestehst, würde ich Dir sowieso starre Buchsen empfehlen. Ist wahrschl. auch Gewöhnung, doch ich hasse das Schaukelpferd Gefühl beim fahren und wenn die KW nicht besonders gut gewuchtet ist, verschlimmern sich die Vibrationen/Schwingungen am Lenker sogar.

Gruß
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
Ansonsten:
Mechaniker, der; Subst.;(me/cha/ni/ker): Jemand der auf Grundlage ungenauer und irreführender Angaben Präzisionsratearbeit leistet.
s.a.: Hexer, Zauberer
Arthur
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Arthur »

Hallo Hoschi,

Kommando zurück. Ich habe die Brücke wechseln müssen, ist nicht mehr original. Da haben die W&W-Buchsen jedenfalls problemlos gepasst.

Gruß Arthur
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ron
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von ron »

ohh, Arthur war inzwischen da.....

@Hoschi: seltsam, ich empfinde es genau umgekehrt. Viell. mal Zeit Deine KW zu checken/wuchten? :shock:

Gruß
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
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Re: Gabelbrücke Fertigungsfehler?

Beitrag von Hoschi »

ron hat geschrieben:Normalerweise sind die "Bushing"-Endkappen oben plan mit der Brücke.
Die Silentblöcke 56158-49 waren scheinbar bis 72 gleich. Bei den Endkappen gabs lt. Katalog 2 verschiedene - 45732-60 (60- 71) sowie 56159-49 (49-72).
Sehr verwirrend. Denke bei Dir wurde gemixt.

P.S.: wenn Du nicht unbedingt auf 100% orischinol bestehst, würde ich Dir sowieso starre Buchsen empfehlen. Ist wahrschl. auch Gewöhnung, doch ich hasse das Schaukelpferd Gefühl beim fahren und wenn die KW nicht besonders gut gewuchtet ist, verschlimmern sich die Vibrationen/Schwingungen am Lenker sogar.

Gruß
Hallo ron,

verbaut sind bei mir die "rubber washer" 56159-49. Diese 45732-60 dagegen habe ich noch nie in echt gesehen, gibt es auch nicht als Nachfertigung bei W&W. Das könnten von der Bezeichnung "bushing" her auch starre Buchsen sein. Ich hab irgendwo gehört/gelesen, dass es die Lagerung original wahlweise auch starr gab.

Von demher ist bei mir also nicht gemischt, sondern originale gummigelagerte Ausführung. Meine ursprüngliche Frage bezog sich auch nur auf die Einpresstiefe der Buchsen. Aber da man auf Arthurs Foto ebenfalls sieht, dass die Buchsen unten aus der Brücke rausstehen, gehört das wohl so (auch wenn ich es technisch nicht nachvollziehen kann).

Die Wirkung der Gummilagerung ist bei mir in Ordnung:

-starr montiert (bis vor zwei Wochen) = Vibrationen im oberen Bereich der Skala

-gummigelagert = kaum noch was zu spüren, und ich sehe sogar was im Spiegel ;-)

Die Wirkung der Gummis ist abhängig vom verbauten Lenker. Das Prinzip ist wie bei einer Waschmaschine. Die Aufhängung ist extrem weich, daher liegt die Resonanzfrequenz ganz niedrig. Die Schwingungen durch den Motor liegen deutlich über der Resonanzfrequenz (man nennt diese Abstimmung überkritisch), daher kaum noch Übertragung auf den Lenker.

Es ist ein ab Werk gut abgestimmtes Feder-Masse-System. Wenn allerdings ein nichtoriginaler Lenker verbaut ist, der wesentlich leichter ist (bei schmalen Lenkern wohl der Fall), dann verschiebt sich die Resonanzfrequenz nach oben und fällt u. U. in den Frequenzbereich der Motoranregung . Dann hat die Gummilagerung evtl. nicht den gewünschten Effekt. Man kann also nicht pauschal den Motorzustand verantwortlich machen.

Ich muss dir Recht geben mit dem Schaukelpferd. Beim Rangieren nervt mich das auch, beim fahren dagegen nehme ich es kaum war, da brauchts ja nicht so viel Kraft am Lenker

Gruß
Hoschi
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