Eiter Gates:
Der Hase liegt woanners im Pfeffer...
1. bei OEM-Kopfschrauben ist das Gewinde gerollt = Schaftdurchmesser kleiner, die Gewindegänge werden quasi aus dem "Vollen" gepresst/ geformt (Material wird nebenbei verfestigt) - der Schaft ist kleiner (sitzt im Bereich Kopf) - mehr Luft beim Eindrehen & Ausrichten der Köpfe
2. bei den neuen Zubehörkopfschrauben ist das Gewinde geschnitten = dicker Schaftdurchmesser (7/16")
3. die Köpfe wurden gestrahlt & gepulvert
4. der Herr Pulverer hat die Bohrungen der Kopfschrauben nicht abgedeckt - Bohrung wurde durch Pulver "verkleinert"
5. jetzt ergibt sich eine Toleranzminimierung...dickerer Bolzen in kleinerer Bohrung (werde ich "ausschmirgeln", da die Dichtfläche zum Kopf klein ist und ein Aufbohren nicht zulässt)
6. beide Oberflächen nicht „spiegelglatt“ = Reibung, das bremst gewaltig beim Eindrehen der Schrauben..komme nur mit den Zeigefingerspitzen dran und dann nur ca. 1/8 Umdrehung...sind ja nur ca. 30mm einzudrehen, werde mal einen passenden Schlauch aufstecken und proBieren
7. die neuen Beilagscheiben sind im Durchmesser minimal größer, muß man vorher auf dem Kopf positionieren (fallen nicht über den Schaft auf den Kopf)
8. von oben komme ich, noch nicht, an die Schraubenköpfe ran (7/16“-12-Kant), ich besorge mal eine Langnuß – anziehen mit DreMo mit kurzer Nuß unmöglich - gerne Tipps wie's im "Werk" gemacht wurde oder der erfahrene Schrauber das macht
Rockerbox für die Nuß ausfräsen...die sind in dem Bereich nicht so massiv gegossen
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)