Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Moderator: Gerry

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Don Rocket
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Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Don Rocket »

Hallo zusammen,

hat schon mal jemand von euch die rot markierten Gewinde unten im Bild instandgesetzt?

Bild

Bei meinem Rahmen sind die zu 80% Schrott, zudem hat mal in grauer Vorzeit jemand mit einem M8 Gewindebohrer in dem Zündspulenhalter rumgemacht, original gehört da ja 5/16" UNC rein.

Jetzt könnte ich mir beispielsweise diesen Reparatursatz zulegen:
http://www.baercoil.com/shop/catalog/pr ... -x-18.html
Die Gewinde des Öltankhalters bekäme ich damit auch gut repariert, ist zwar was eng rund ums Sattelrohr, aber damit käme ich klar.
Aber was ist mit den Zündspulenhaltern? Die sind ja nur etwa 10mm tief, da kriege ich vielleicht einen oder zwei Gänge geschnitten bevor der Gewindebohrer mit seiner Spitze am Sattelrohr anliegt. Spontan fällt mir dazu nur ein, die beiden Klötzchen abzuflexen, das Gewinde zu reparieren und wieder anzuschweißen. Dafür ist es aber schon zu spät, keinen Bock wieder alles auseinanderzureissen.

Alternativ gingen Gewindeeinsätze mit Schneidbohrung, z.B. sowas hier:
http://www.baercoil.com/shop/catalog/pr ... tueck.html
Die brauchen aber radial massig Platz, außerdem finde ich die nicht in 5/16"-18, ist also auch keine Lösung.

Hat jemand von euch schon mal vor dem gleichen Problem gestanden?

Gruß
Dieter
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robin
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von robin »

Bei den Zündspulenhaltern wirst du wohl nur ein ordentliches gewinde reinbekommen, wenn du zuvor das Sattelrohr anbohrst und somit mit dem Gewindeschneider weiter rein kommst.

Anders sehe ich da auch keine Möglichkeit
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Hawkeye
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Hawkeye »

Ich würde nen Gewindebohrer opfern und ihn soweit kürzen das er wenn er richtig Kontakt hat minimal im Loch steckt. Nicht schön aber denke die einzige Möglichkeit.
Hawkeye
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trybear
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von trybear »

Hawkeye hat geschrieben:Ich würde nen Gewindebohrer opfern und ihn soweit kürzen das er wenn er richtig Kontakt hat minimal im Loch steckt. Nicht schön aber denke die einzige Möglichkeit.
Hi Andreas,

für sowas gibts spezielle Gewinde-Fertigschneider für Sacklochbohrungen :wink:

Hi Dieter,

zuschweißen, spannungsarm glühen, neu bohren + mit dem oben genannten Schneider neu schneiden wäre meine Wahl.

Gruß
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Hawkeye
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Hawkeye »

oder so ;-)
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Mike_O
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Mike_O »

Das vernudelte Gewinde mit etwas Messinghartlot (z. B. MIG Schutzgas) auffüllen und dann nachschneiden. Ist deutlich weniger Stress für den Rahmen und für den Gewindebohrer. Und allemal stabil genug.
MIG mit Messinghartlot hat jeder Karosserie-Betrieb.
Gruß Michael
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Mattes-do
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Mattes-do »

Na ja, so wie ich das verstanden habe ist der Rahmen inzwischen lackiert und der Aufbau ist schon recht weit fortgeschritten.

Siehe auch den Fred im Szene-Forum: "Ich leg denn Mal los" :?

Gruß,
Mattes
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trybear
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von trybear »

Mattes-do hat geschrieben:Na ja, so wie ich das verstanden habe ist der Rahmen inzwischen lackiert und der Aufbau ist schon recht weit fortgeschritten.

Siehe auch den Fred im Szene-Forum: "Ich leg denn Mal los" :?

Gruß,
Mattes
Stimmt, steht da auch:
Spontan fällt mir dazu nur ein, die beiden Klötzchen abzuflexen, das Gewinde zu reparieren und wieder anzuschweißen. Dafür ist es aber schon zu spät, keinen Bock wieder alles auseinanderzureissen.
ich dachte Dieter hätte ein weiteres Projekt... :roll: dann fällt meine Schweiß- und die Mike_O-Hartlotrepa wohl aus.

Gruß
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Don Rocket
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Don Rocket »

trybear hat geschrieben:ich dachte Dieter hätte ein weiteres Projekt... :roll:
leider nein, wenn der Tag 36 Stunden hätte und ich nur zwei Stunden Schlaf bräuchte vielleicht..., nee, das Panhead Projekt und zwei kleine Kinder reichen völlig :)


Jedenfalls vielen Dank schon mal für eure Ideen. Ich Idiot hätte das natürlich vor dem Lackieren angehen sollen, hab's aber irgendwie verpennt.

Hawkeyes Ideen mit dem Opfern eines Gewindebohrer geht schon in die richtige Richtung. Da ich aber geizig bin, werde ich mir einen Gewindebohrer selber machen, der muss ja nur zweimal schneiden.

Ich werde berichten.

Gruß
Dieter
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elhorstos
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von elhorstos »

...Ensat Buchsen? gibts auch zollig, sind selbstschneidend, damit reparier ich fast alle Gewinde...
FX Bj.71, S&S SH93, Crane HI4, Mikuni HSR42, Revtech 5in4 Kicker, BDL SH500, wahlweise Russenbeiwagen
...das Ding muss funktionieren, und nicht glänzen...
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Don Rocket
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Don Rocket »

Horst,

Ensat Buchsen sind ja das gleiche wie die Baercoil Gewindeeinsätze. Die brauchen leider zuviel Platz.

Aber, die Idee ist grundsätzlich richtig, ich werde mir selber Gewindeeinsätze drehen, allerdings dünnwandiger als die Ensat oder Baercoil-Buchsen.

Gruß
Dieter
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trybear
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von trybear »

Hi Dieter,

werde ich mir einen Gewindebohrer selber machen
bist Du sicher, dass sich der Aufwand mit "selber herstellen" lohnt?

3/8" UNC wäre ja wohl die nächste Größe, oder?

https://www.hood.de/i/gewindebohrer-3-8 ... gLVsPD_BwE

Gruß
elhorstos
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von elhorstos »

Don Rocket hat geschrieben:Horst,
Aber, die Idee ist grundsätzlich richtig, ich werde mir selber Gewindeeinsätze drehen, allerdings dünnwandiger als die Ensat oder Baercoil-Buchsen.
dann mußt du aber auch Gewinde in die Sacklöcher schneiden, die Buchsen sind ja selbstschneidend und aus (Sau)harten Material, ich wüsste nicht wie man die ohne weiteres selber drehen könnte,
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Don Rocket
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von Don Rocket »

Ihr habt ja recht, aber was ich vorhabe ist folgendes:

- zwei Gewindeeinsätze mit innen 5/16"-18 und außen entweder M11 oder 7/16"-20 Gewinde aus Wald-und Wiesenstahl drehen
- die beiden Sacklöcher ers tmit einem normalen und dann mit einem flachgeschliffenen Spiralbohrer aufbohren (9,5 für M11 oder 9,9 für 7/16"-20)
- egal, ob ich mich für M11 oder 7/16"-20 entscheide, von beiden Gewinden habe ich nur Handgewindebohrer, aber damit kann ich ja schon mal vorschneiden
- auf ein Stück härtbares Rundmaterial eines der beiden Gewinde schneiden, plandrehen, drei Spannuten reinflexen, mit nem Brenner kirschrot glühen und in Öl tauchen
- mit diesem provisorischen Gewindebohrer das Gewinde der beiden Sacklöcher bis auf Grund bohren
- die Gewindeeinsätze mit hochfester Gewindesicherung einschrauben
- Zündspulenhalter anschrauben und fertig

Sollte doch so gehen, oder gehe ich da mal wieder zu kompliziert ran?

Gruß
Dieter
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ron
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Re: Gewindereparatur Zündspulen- und Öltankhalter

Beitrag von ron »

hmm.... und Helicoil kommt nicht in Frage?
Davon gäbs versch. lange Spiralen und in Sacklöcher einsetzen geht auch Problemlos. Das Gwirx mit dem Gewindeschneider bleibt Dir allerdings auch nicht erspart.

Wie auch immer, gutes Gelingen & Gruß
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
Ansonsten:
Mechaniker, der; Subst.;(me/cha/ni/ker): Jemand der auf Grundlage ungenauer und irreführender Angaben Präzisionsratearbeit leistet.
s.a.: Hexer, Zauberer
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